Andrea ZittelDie Objekte der Amerikanerin Andrea Zittel, die seit ihrer Teilnahme an Skulptur. Projekte in Mnster 1997 auch im deutschsprachigen Raum groe Beachtung findet, sind sowohl als Kunst oder Utopie wie auch als Gebrauchsgegenstnde lesbar. Die Knstlerin konstruiert Lebensrume, die sie von der Kleidung bis zur Architektur ausgestaltet. Automatisch stoen die Betrachter in diesen Rumen auf Fragen nach der eigenen Lebensform und den damit verbundenen
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Die Objekte der Amerikanerin Andrea Zittel, die seit ihrer Teilnahme an »Skulptur. Projekte in Münster 1997« auch im deutschsprachigen Raum große Beachtung findet, sind sowohl als Kunst oder Utopie wie auch als Gebrauchsgegenstände lesbar. Die Künstlerin konstruiert Lebensräume, die sie von der Kleidung bis zur Architektur ausgestaltet. Automatisch stoßen die Betrachter in diesen Räumen auf Fragen nach der eigenen Lebensform und den damit verbundenen Bedürfnissen und Wünschen: Ließen sich unsere Lebensumstände verbessern? Könnten wir nicht auf vieles, was uns in Freizeit und Beruf umgibt, verzichten? Nach welchen Kriterien entscheiden wir, welche Umgebung die richtige für uns ist? Wie gestaltet sich das private gegenüber dem öffentlichen Leben, wo ist Freiheit, wo ist Zwang? Anhand von ausgewählten Werken - von den »A-Z Living Units« bis hin zu neuesten Arbeiten aus der »Raugh«-Linie - erläutert dieser Band das ganzheitliche gestalterische Konzept der Künstlerin. Zur Künstlerin: Andrea Zittel *1965 in Escondido, Kalifornien. Studium an der San Diego State University und an der Rhode Island School of Design. Zahlreiche Ausstellungen, darunter 1997 Teilnahme an der documenta X in Kassel. Lebt und arbeitet in Altandena, Kalifornien. Ausstellung: Deichtorhallen Hamburg 19.11.1999-27.2.2000