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Der Pfauen-Stachelaal (Macrognathus siamensis) – auch als Pfauenaugen-Stachelaal bekannt – ist ein ungewöhnlich geformter und faszinierender Bodenbewohner aus den langsam fließenden und stehenden Gewässern Südostasiens. Seine Herkunft liegt in Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam, wo er bevorzugt in sandig-schlammbödigem, verkrauteten Gewässer lebt.
Sein langgestreckter Körper, die auffälligen Augenflecken auf der Rückenflosse und seine schlangenartige Fortbewegung machen ihn zu einem echten Blickfang im Aquarium. Als ruhiger, dämmerungs- und nachtaktiver Fisch eignet sich der Pfauen-Stachelaal hervorragend für naturnah eingerichtete Becken mit feinem Bodengrund und vielen Verstecken.
Verbreitung: Südostasien (Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha)
Lebensraum: langsam fließende Flüsse, Kanäle, Reisfelder, stehende Gewässer mit dichter Ufervegetation und weichem Grund
Aquariengröße: mind. 200 Liter, Beckenlänge ab 100 cm empfohlen
Temperatur: 24–28 °C
pH-Wert: 6,0–7,5
Gesamthärte (GH): 5–15 °dH
Einrichtung: Feiner Sandboden, viele Höhlen, Pflanzen, Röhren und Wurzeln als Rückzugsorte
Beleuchtung: Gedämpft, mit Schwimmpflanzen beschattet
Deckel: Sehr gut abdecken – hervorragender Springer!
Futter: Hauptsächlich Lebend- und Frostfutter (Tubifex, Mückenlarven, Würmer); selten Trockenfutter
Der Pfauen-Stachelaal ist friedlich, aber eher scheu. Tagsüber hält er sich meist versteckt oder eingegraben auf. In der Dämmerung wird er aktiv und lässt sich beim Fressen gut beobachten. Gegenüber größeren, ruhigen Fischen zeigt er sich verträglich, doch kleine Fische oder Garnelen können als Beute enden.
Er kann einzeln oder in Gruppen von 2–3 Tieren gehalten werden, sofern ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und Revierstruktur gegeben sind.
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