Alexandra VogtDas Figurenarsenal von Alexandra Vogt (*1970 in Mussenhausen) aus mythisch sexuellen Tiermenschen und Pferdemdchen allesamt Verlorene, Verletzte oder Vergessene und die latent qulenden Konflikte, Rituale und Verwicklungen vornehmlich weiblicher Adoleszenz bilden den Mittelpunkt eines mitunter ironisch gebrochenen Romantizismus: Bilder, die zwischen Vergtterung und Distanzierung schwanken, Projektionen und Dekonstruktionen. Vogts Werk verweist auf eine
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Das Figurenarsenal von Alexandra Vogt (*1970 in Mussenhausen) aus mythisch-sexuellen Tiermenschen und Pferdemädchen – allesamt Verlorene, Verletzte oder Vergessene – und die latent quälenden Konflikte, Rituale und Verwicklungen vornehmlich weiblicher Adoleszenz bilden den Mittelpunkt eines mitunter ironisch gebrochenen Romantizismus: Bilder, die zwischen Vergötterung und Distanzierung schwanken, Projektionen und Dekonstruktionen. Vogts Werk verweist auf eine eigene Zeit und einen eigenen Ort und über eine schwer zu fassende Deutungsebene hinaus auf Vormodernes. Ihre bisher eher im Verborgenen entstandenen Arbeiten überraschen durch ein hohes Maß an künstlerischer Autonomie in der Bildsprache. Malereien und Fotografien der Künstlerin werden erstmals in einer umfassenden Publikation in der Zusammenschau veröffentlicht.