Die Pulverbeschichtung ist eine Art der Oberflächenbeschichtung. Dabei wird eine elektrostatisch aufgeladene Pulverwolke aus feinem Pulverlack erzeugt.
Die geladenen Partikel werden mithilfe einer Pulverpistole auf ein in der Regel elektrisch leitendes, geerdetes Bauteil (z.B. Felgen) aufgesprüht und anschließend in einem speziellen Ofen eingebrannt.
Hierbei wird das Bauteil je nach Anwendungsfall auf ca. 180°C bis 200°C erhitzt. Grob gesagt schmilzt das Pulver dadurch auf und verteilt sich dabei gleichmäßig auf der Bauteiloberfläche. Durch diesen Vorgang entsteht eine dauerhafte Anhaftung auf dem Bauteil.
Beschichtungsdicken können je nach Anwendungsfall variieren und liegen im Regelfall zwischen 40 und 200 μm.